Umgehungsstraße - FRW positioniert sich in den LN - was wir dazu denken

Veröffentlicht am 26.01.2018 in Kommunalpolitik

Wer die Berichterstattung der heutigen Lübecker Nachrichten aufmerksam liest, wird feststellen, dass die FRW unter anderem Argumente für die Umgehung anführt, die mittlerweile gegen diese sprechen. So zum Beispiel den stark zurück gegangenen Verkehr. Dieses Argument und viele andere, so zum Beispiel, dass die innerörtlichen verkehrlichen Maßnahmen (etwa die südliche Sammelstraße) gut funktionieren und die in Relation zu der zu erwartenden geringen Entlastung der Stadt stehenden erheblichen Eingriffe in die Natur, haben uns gerade zum Umdenken gebracht.

 

Wir möchten nicht wie die FRW und die CDU weiter für eine Umgehungsstraße eintreten, nur weil wir das immer so gemacht haben und doch die "Ausgangsposition für deren Umsetzung noch nie so gut war". Das sind aus unserer Sicht keine Argumente, sondern konservatives Denken.

 

Die Rückstufung der jetzigen Bundesstraße zur Gemeindestraße und die damit gewonnene Hoheit über das eigene Straßennetz, was seitens der FRW ebenfalls als großer Gewinn für Ratzeburg in Aussicht gestellt wird, hätte natürlich auch negative Folgen. So müsste die Stadt ab dem Zeitpunkt für die Unterhaltung der Straßen und Brücken selbst aufkommen.

 

Wenn wir uns denn mit unserer Position und der von uns ausgelösten Diskussion dieses Themas aus Sicht der Freien Wähler im Sinne der Umsetzung bzw. der nicht Umsetzung der Ortsumgehung schädlich verhalten, dann tun wir das aus Überzeugung, weil wir sie nicht mehr für zeitgemäß halten und von daher nicht mehr wollen.

 

Uwe Martens

(Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender)

 

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