Straßensozialarbeit in Ratzeburg - Pressemitteilung aus der Kreistagsfraktion - wir freuen uns über diesen Erfolg!

Veröffentlicht am 19.04.2016 in Pressemitteilungen

„Endlich haben wir auch einen Streetworker. Drei Jahre Hartnäckigkeit in Ratzeburg und im Jugendhilfeausschuss haben sich gelohnt. Mit Marc-Udo Wrage gewinnen wir einen erfahrenen Sozialarbeiter und erweitern das Team der Straßensozialarbeiter in der kommunalen Familie. Ein guter Schritt für Ratzeburg und den Nordkreis “, äußerte sich Manfred Börner, Kreistagsabgeordneter und Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreises, erleichtert und auch ein bisschen Stolz.

„Die Bemühungen von SPD-Stadtfraktion und SPD Kreistagsfraktion haben sich ausgezahlt. Manfred Börners Hartnäckigkeit und eine starke SPD Ratzeburg haben geholfen. So geht kommunaler Zusammenhalt“, ergänzt Fabian Harbrecht, Fachsprecher der Kreistagsfraktion der SPD. „Gemeinsam mit den Kollegen im Jugendhilfeausschuss und dem engagierten Fachdienst der Verwaltung haben wir einen wichtigen Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit Straßensozialarbeit in unserem Kreis getan. Sogar die Kollegen von der CDU hatten in dieser Frage ein Einsehen. So konnte sich der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion in dieser Frage unserem Anliegen nicht widersetzen. Einsparen bei den Schwächsten war ja über Jahre hinweg Tenor der Rasenmäher-Sparpolitik der CDU im Kreistag.

Zuletzt wurde dies ja auch wieder deutlich bei der letzten Haushaltsdebatte, als beispielsweise der Jugendwerkstatt in Schwarzenbek eine notwendig gewordene Budgeterhöhung von Seiten der CDU verwehrt wurde. Diese Werkstätten knüpfen gerade auch an die Arbeit der Straßensozialarbeit an. Seltsam, dass der CDU dies entgangen zu sein scheint, stellen sie doch den Vorsitz im Jugendhilfeausschuss. Wenn die betroffenen Jugendlichen von der Strassensozialarbeit stabilisiert wurden und integriert werden sollen, dann sind viele doch auf vorbereitende Maßnahmen wie die Jugendwerkstatt in Schwarzenbek angewiesen“, so Harbrecht weiter.

„Vorbeugendes schul- und sozialpolitisches Handeln vermeidet erhebliche Folgekosten im Bereich der Jugendhilfe! Meine Fraktion hat sehr schnell die Notwendigkeit der Fortsetzung der Strassensozialarbeit in unserer Kreisstadt erkannt, den Ball der Ratzeburger Kommunalpolitik aufgenommen und unverzüglich den Punkt auf die Tagesordnung des Lauenburgischen Kreistages gesetzt. Wir Sozialdemokraten begrüßen ausdrücklich die nunmehr sichergestellte Kontinuität und wünschen Herrn Wrage eine stets glückliche Hand“, schließt der Fraktionsvorsitzende Jens Meyer.

 

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