Ampeln "pförtnern" weiter wie bisher!

Veröffentlicht am 14.11.2018 in Kommunalpolitik

Am vergangenen Montag hat der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss mehrheitlich den Antrag der FRW-Fraktion abgelehnt, die Pförtnerampeln am Königsdamm und der Demolierung künftig erst ab 09.00 Uhr zu schalten.

Wir möchten an dieser Stelle erklären, warum auch wir diesem Antrag nicht gefolgt sind. Unseres Erachtens gibt es dafür gute Gründe.

Der Sinn der Pförtnerampeln ist es, gerade in den Hauptverkehrszeiten, den Individualverkehr auf die südliche Sammelstraße zu lenken. Diese Zeiten liegen unter der Woche unserer Erfahrung nach hauptsächlich in (sehr sehr kleinen) Zeitfenstern in den Morgenstunden (ca. 07.45 bis 08.15 Uhr) und am späten Nachmittag (ca. 16.00 bis 16.30 Uhr und 17.00 bis 17.30 Uhr). In diesen Zeiten kommt es, und das auch nur außerhalb der Ferienzeiten, zu stockendem Verkehr auf der Insel. Das liegt unseres Auffassung nach im Wesentlichen darin begründet, dass das Verkehrsaufkommen in diesen Zeiten am höchsten ist und nicht unbedingt an den Ampelschaltungen der Pförtnerampeln.

Wir möchten aus diversen Gründen nicht, dass sich der morgendliche Hauptverkehrsstrom wieder über den Marktplatz bewegt. Hier unsere wesentlichen Argumente:

1. Das Verkehrsaufkommen wird dadurch nicht geringer. Der stockende Verkehr würde sich lediglich verlagern. Die FahrerInnen der Autos würden nicht die südliche Sammelstraße nutzen, weil sie an den jeweiligen Ausfahrten ohne Ampelregelung logischer Weise große Probleme mit der Weiterfahrt hätten. „Gefühlt“ wäre für diese VerkehrsteilnehmerInnen der gerade Weg über die Insel dann der schnellere. Im Übrigen würde in diesen Bereichen die Unfallgefahr deutlich steigen.

2. Bedingt durch 1. würde der ÖPNV, der zur Zeit „durchgepförtnert“ wird, was nach Aussage von verantwortlicher Stelle recht gut funktioniert, im Bereich Langenbrücker Straße, Herrenstraße und Töpferstraße wieder mitten im Individualverkehr stecken.

3. Die Parkplätze auf der Südseite des Marktplatzes wären durch eine solche Maßnahme erheblich gefährdet, weil in diesen Zeiten aufgrund des hohen Aufkommens von Bussen und Individualverkehr auch hier das Unfallrisiko steigen würde.

4. Die Leute, die morgens zu Fuß auf dem Markt unterwegs sind, hier handelt es sich vor allem um Kinder, Jugendliche und ältere Menschen, die den ÖPNV nutzen, müssten sich plötzlich wieder zwischen deutlich vermehrt durchfahrender Autos bewegen.

 

Uwe Martens

Fraktionsvorsitzender

 

 

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