Soziale Kraft für Ratzeburg und Umgebung.

Bauplanung Seedorfer Straße steht - Erschließungsvertrag ist beschlossen

Die Ratzeburger SPD steht hinter der Entwicklung und Umsetzung des Baugebietes Seedorfer Straße, wo in Zusammenarbeit mit der Kreisbaugenossenschaft und der Raiffeisenbank Ratzeburg um die 130 Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau entstehen werden. Die entsprechenden Beschlüsse wurden am 03.12. und 10.12. im Planungs-, Bau- und Umweltausschuss sowie der Stadtvertretung gefasst. Nun können die nächsten Schritte, die nochmalige Auslegung des Bebauungsplanes und die weiteren Vorarbeiten des Erschließungsträgers, erfolgen. Wie immer bei solchen Planungen, ist natürlich die „Quadratur des Kreises“ nicht gelungen. Einige Interessen der Anwohner in diesem Bereich, vor allem eine deutlich geringere Anzahl von Wohnungen, niedrigere Häuser und die zusätzliche Schaffung sozialer Einrichtungen, wurden mehrheitlich nicht als relevant erkannt und planerisch daher nicht umgesetzt. Bis auf die beiden Wählergemeinschaften FRW und BfR, ist man sich im Ausschuss und der Stadtvertretung einig gewesen, dass die Entwicklung des Gebietes in dieser Größenordnung sozial verträglich wie städtebaulich gelungen erfolgen wird und den Ratzeburger Bedarfen an Wohnraum entspricht. Die Schaffung einer Großzahl von Sozialwohnungen, „frei zu vermietender“ und auch Wohnungen, die barrierefrei werden sollen, sind die Argumente, die im Endeffekt den Ausschlag für diese Beschlüsse gegeben haben.

Wir freuen uns, dass sich mit diesen weiteren Schritten eine deutliche Verbesserung der Situation am Wohnungsmarkt in Ratzeburg abzeichnet.

 

Erlös aus dem Pflanzenflohmarkt wurde überreicht

Positiv überrascht waren Gaston Prüsmann und Frau Brigitta, dass ihnen anlässlich unserer Weihnachtsfeier 835,00 € als Spende aus dem Erlös des Pflanzenflohmarktes vom 03.10.2018 übergeben wurden. "Durch diesen Betrag können wir die Lücke in unserer Kasse schließen, die durch einen gemeinen Einbruchdiebstahl in diesem Jahr entstanden ist," so der Vorsitzende vom Tierschutzverein Mölln-Ratzeburg und Umgebung.

Ehrungen auf der Weihnachtsfeier

Uwe Martens und Matthis Hack, beide stellvertretende OV-Vorsitzende, ehrten am Freitag Evelyn Kliesch-Bose und Günter Müller für 50 (!!!) Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Herzlichen Glückwunsch!

Interessanter Vortrag zu Straßenausbaubeiträgen!

Foto: SPD-Archiv

Gestern Abend fand in der Aula der Lauenburgischen Gelehrtenschule eine Einwohnerversammlung mit dem Schwerpunkt Straßenausbaubeiträge statt. Der renommierte Verwaltungsjurist, Dr. Arndt aus Kiel, referierte umfangreich, aber kurzweilig, über dieses "trockene" Thema.

Ampeln "pförtnern" weiter wie bisher!

Am vergangenen Montag hat der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss mehrheitlich den Antrag der FRW-Fraktion abgelehnt, die Pförtnerampeln am Königsdamm und der Demolierung künftig erst ab 09.00 Uhr zu schalten.

Wir möchten an dieser Stelle erklären, warum auch wir diesem Antrag nicht gefolgt sind. Unseres Erachtens gibt es dafür gute Gründe.

Der Sinn der Pförtnerampeln ist es, gerade in den Hauptverkehrszeiten, den Individualverkehr auf die südliche Sammelstraße zu lenken. Diese Zeiten liegen unter der Woche unserer Erfahrung nach hauptsächlich in (sehr sehr kleinen) Zeitfenstern in den Morgenstunden (ca. 07.45 bis 08.15 Uhr) und am späten Nachmittag (ca. 16.00 bis 16.30 Uhr und 17.00 bis 17.30 Uhr). In diesen Zeiten kommt es, und das auch nur außerhalb der Ferienzeiten, zu stockendem Verkehr auf der Insel. Das liegt unseres Auffassung nach im Wesentlichen darin begründet, dass das Verkehrsaufkommen in diesen Zeiten am höchsten ist und nicht unbedingt an den Ampelschaltungen der Pförtnerampeln.

Wir möchten aus diversen Gründen nicht, dass sich der morgendliche Hauptverkehrsstrom wieder über den Marktplatz bewegt. Hier unsere wesentlichen Argumente:

1. Das Verkehrsaufkommen wird dadurch nicht geringer. Der stockende Verkehr würde sich lediglich verlagern. Die FahrerInnen der Autos würden nicht die südliche Sammelstraße nutzen, weil sie an den jeweiligen Ausfahrten ohne Ampelregelung logischer Weise große Probleme mit der Weiterfahrt hätten. „Gefühlt“ wäre für diese VerkehrsteilnehmerInnen der gerade Weg über die Insel dann der schnellere. Im Übrigen würde in diesen Bereichen die Unfallgefahr deutlich steigen.

2. Bedingt durch 1. würde der ÖPNV, der zur Zeit „durchgepförtnert“ wird, was nach Aussage von verantwortlicher Stelle recht gut funktioniert, im Bereich Langenbrücker Straße, Herrenstraße und Töpferstraße wieder mitten im Individualverkehr stecken.

3. Die Parkplätze auf der Südseite des Marktplatzes wären durch eine solche Maßnahme erheblich gefährdet, weil in diesen Zeiten aufgrund des hohen Aufkommens von Bussen und Individualverkehr auch hier das Unfallrisiko steigen würde.

4. Die Leute, die morgens zu Fuß auf dem Markt unterwegs sind, hier handelt es sich vor allem um Kinder, Jugendliche und ältere Menschen, die den ÖPNV nutzen, müssten sich plötzlich wieder zwischen deutlich vermehrt durchfahrender Autos bewegen.

 

Uwe Martens

Fraktionsvorsitzender

 

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